Einfache Ernährungsregeln, die uns gut tun

Eigentlich kennen wir sie alle irgendwie, und trotzdem hilft es uns manchmal, sich an sie zu erinnern: einfache Ernährungsrichtlinien, die uns gut tun – und ein paar mehr Tipps.

  • Iss vielseitig und probiere dich beim Kochen an neue Speisen, am besten aus naturbelassenen Zutaten.
  • Kauf hochwertige Lebensmittel saisonal und aus deiner Region.
  • Suche dir eine Quelle für frisches Gemüse und hol dir zweimal pro Woche frische Produkte. Noch besser: selbst Angebautes und Geerntetes.
  • Koche öfter selbst und vermeide teure konventionelle Produkte voller Zusatzstoffe.
  • Das Aufschließen der Nahrung durch Garen ist eine sinnvolle Errungenschaft. Halte speziell im Winter die Rohkost-Rationen knapp, die bei der Verdauung Energie entziehen.
  • Iss mindestens eine gute warme Mahlzeit pro Tag, auch im Sommer. Was besonders gut tut: am Morgen eine (Miso)Suppe essen.

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  • Nimm dir Zeit und etwas Ruhe für das Mittagessen. Es trägt dich auch geistig durch den Tag.
  • Wenn Fleisch, dann gutes und in Maßen. Fleisch auch mal lange kochen oder schmoren, es wird dadurch bekömmlicher.
  • Verarbeite auch preisgünstigere Fleischteile, auch solche mit Fettmarmorierung. Stichwort: das ganze Tier.
  • Kaufe Fisch am besten aus Bio-Aquakultur oder unbedrohten Wildbeständen. (Den Greenpeace-Fischführer und die Verpackungsinfos genau studieren oder nachfragen.)
  • Verwende statt Zucker Honig und süße Früchte, zum Beispiel Bio-Trockenfrüchte. Etwas Süße gehört zu jeder Speise.
  • Fett macht nicht fett. Und gutes Fett darf nicht fehlen, denn es ist essenziell für gesunde Herzkranzgefäße und beugt Arthrose und andere Zivilisationskrankheiten vor (Omega-3-Fettsäuren!).
  • Verwende gute pflanzliche und tierische Fette, zum Beispiel Sesam-, Oliven- oder Walnussöl und Schweinefett von gesunden Tieren.

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  • Nimm Bitterstoffe aus der Natur zu dir: Chicorée, Endivie, Löwenzahn, Radicchio, Rucola, Schlehe, Weißdorn, Zuckerhut, Wermut …
  • Versorge dich mit sekundären Pflanzenstoffen, die der Körper nicht selber produzieren kann, aus frischen Kräutern vom Waldrand oder ungespritzten Wiesen.
  • Verwende die Hauptzutaten aus der Region und manche Gewürze aus der ganzen Welt.
  • Kauf unzerkleinerte, naturbelassene Gewürze und verarbeite sie im Granitmörser.
  • Nimm gutes Stein- und Meersalz als Mineralien- und Basenbringer und natürlichen Geschmacksverstärker.
  • Vielleicht am Wichtigsten: Lass dir Zeit beim Essen und genieße es gemeinsam mit deiner Familie oder mit guten Freunden.

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