„Ich liebe die Musik – sie fasziniert mich schon immer!“

Schön, wenn man alte Freunde wiedertrifft! Georg und Simon haben sich bei der letzten Challenge in Berlin mit Ela, der Frontfrau von ELAIZA, unterhalten …

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Jetzt sind wir tatsächlich in Berlin und wohnen auch noch direkt bei dir ums Eck – wir freuen uns!

Ela: Ich mich auch! Ist das schön, euch hier zu haben! Deshalb hier unser kleines Gastgeschenk: eine Flasche Pijökel. Das gehört sich so bei uns. :-)

Wie „Das gehört sich so“?

Ela: Na ja, ohne diesen Berliner Schnaps gäbe es Elaiza Band in dieser Konstellation, also mit Natalie am Kontrabass, nicht. Ich hab Yvonne im Studio kennengelernt und wir wussten sofort: Das passt – musikalisch und menschlich. Jedoch fehlte uns noch jemand.  Die Eine am Kontrabass. :-) Und es stellte sich als gar nicht so einfach heraus, eine Frau am Kontrabass zu finden.

Yvonne und ich  waren zu dieser Zeit  auf einer  Schnapsverkostung eingeladen. Gabriel Grote, der junge Mann, der diese veranstaltet hate, ist nicht nur Schnapshersteller, sondern auch Tonmeister und kannte Yvonne schon. Wie das bei Musikern immer so ist, kennt man sich, und Yvonne  hat mit ihrem  Akkordeon ein paar Melodien  im Studio für iIhn eingespielt.

Zurück zur Verkostung – lange Rede, kurzer Sinn: Als Yvonne dort war, sah sie  ein Foto von einer Big-Band-Probe mit Gabriel, ganz vielen anderen Studenten und eben Natalie mit Kontrabass. Sie hat ihm  – na klar! – gleich erzählt, dass wir gerade eine Kontrabassistin suchen und er konnte uns den Kontakt vermittelt, weil sie gemeinsam in Detmold studiert haben. Und so kam es  zu ELAIZA. :-)

Wie würdest du euren Musikstil beschreiben?

Ela: Uns verbinden alte Traditionen des osteuropäischen Folks auf Grund meiner polnisch/ukrainischen Wurzeln. Dazu kombinieren wir Pop und eben unsere Instrumente: Akkordeon, Kontrabass, Klavier und Gesang. Deshalb wird unsere Musik zum Beispiel in der Presse und Medienwelt oft als Neo-Folklore bezeichnet.

Und bald kommt euer neues Album in die Läden, stimmt’s?

Ela: Genau, im Frühjahr 2016. Wir sind gerade in der heißen Phase unseres neuen Albums – das ist immer sehr aufregend. Jetzt geht es zwar nur noch um den letzten Feinschliff, aber da muss natürlich alles stimmen, denn alles andere wird nicht veröffentlicht. 😛 Mehr wird noch nicht verraten, das wird eine Überraschung. 😉

Das sind ja auch deine Songs, oder?

Ela:  Ja, das stimmt. Ich schreibe die Liedtexte und dann wird mit den Mädels zusammen die Melodie arrangiert. Das macht sehr viel Spaß, vor allem weil jeder von uns seinen Teil mit seinem besonderen Instrument beisteuert – und so wird dann ein ELAIZA-Song daraus. :-) Musik verbindet uns und es ist ein unfassbar schönes Gefühl, wenn wir auf der Bühne stehen und unsere Musik mit den Leuten live teilen dürfen. Dafür sind wir sehr dankbar. Wir brennen für das, was wir tun – ähnlich wie bei euch! Wir lieben gute Musik, ihr gutes Essen. Beides kann begeistern und einen völlig in seinen Bann ziehen. Das fasziniert mich daran.

Wie stehst du zu unserer Philosophie, also dass nur biologische Lebensmittel verarbeitet werden und wenn Fleisch, dann das ganze Tier verwendet wird? 

Ela: Ich kenne dich, Simon, ja schon eine Weile, habe mit dir des Öfteren darüber gesprochen und verstehe deinen Standpunkt absolut. Ich versuche seitdem tatsächlich so bewusst wie möglich einzukaufen, zu kochen, zu essen und nicht so viel wegzuschmeißen. Bioläden gibt es hier in Berlin wirklich an jeder Ecke, das ist nicht so schwer. Aber wie ihr sicher auch gemerkt habt: Mitten in Berlin vor Ort erzeugte Biol-Lebensmittel herzubekommen ist sehr, sehr schwer. Berlin ist halt eine dicht bevölkerte Großstadt ohne viel freie Fläche.

Das stimmt. Ohne die Domäne Dahlem wären wir aufgeschmissen gewesen. Wo wir gerade dabei sind: Du kommst ja ursprünglich aus dem Saarland. Könntest du dich entscheiden? Berlin oder Schiffweiler?

Ela: Immer das Saarland! Das ist meine Heimat, dort ist meine Familie, meine Freunde. Ich habe zwar einen Zweitwohnsitz in Berlin, alle zwei bis drei Wochen muss ich aber zum Energietanken einmal nach Hause. Berlin ist sehr hektisch, sehr schnell und mega  voll. Ich brauche den Ausgleich. Andersrum könnte ich aber ohne Berlin auch nicht – hier spielt sich immerhin ein Großteil meines Lebens ab. Berlin hat eine Menge zu bieten – zum Beispiel seid ihr jetzt hier, wir kochen, essen zusammen und haben eine super schöne Zeit! Auf ein gutes Gelingen!

Auf ein gutes Gelingen – danke dir, Ela, und viel Erfolg mit eurem neuen Album! Und jetzt: Prost! 

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