Unsere 1. Challenge in Gammertingen

Unsere erste Reise ist jetzt schon über eine Woche her. Andreas Hoppe hat den Ort Gammertingen auf der Schwäbischen Alb aus dem Lostopf gezogen – sozusagen ein Heimspiel für Simon, dessen Heimat Ehestetten etwa eine halbe Stunde entfernt liegt. Wir finden: Gammertingen mitsamt deinen Einwohner, du hast uns eine tolle erste Reise mit vielen schönen Momenten geschenkt!

DIE LOCATION

Schon bei unserer Ankunft in Mariaberg wurden wir herzlich willkommen geheißen. Man hat sich mit uns gemeinsam auf die Suche nach einem geeigneten Ort für unser Vorhaben gemacht und uns gezeigt, wo wir die (kurze) Nacht verbringen können. Sprich: Wir haben uns sofort pudelwohl gefühlt! Und wir hatten Glück! Die Menschen von Mariaberg e.V., ein diakonischer Träger für soziale Dienste mit Angeboten für Menschen mit Behinderung, haben uns auf der zugehörigen Landwirtschaft für zwei Tage aufgenommen. Nach Bezug der Scheune, ging es dann auch schon zu den Erzeugern.

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DIE ERZEUGER

Fünf Erzeuger haben wir insgesamt besucht – manche sogar ein zweites Mal. Wir waren bei Familie Fröhlich und ihren Rindern in Bingen-Hochberg, bei Helmut Rauscher auf seiner Hofkäserei in Ödenwaldstetten und wir haben Gemüse von der Landwirtschaft Mariaberg erhalten. Ziegenmilch und -fleisch gab es für uns bei Maria Ehrlich und Steffen Rübeling vom Ziegenhof Ensmad und Dinkel von demeter-Landwirt Lothar Burkhard. Während das gesamte Team am ersten Tag alle vorrecherchierten Höfe abgeklappert hat, ist Georg am zweiten Tag noch einmal los, um Stoff für seine Geschichten zu sammeln – die Gespräche kamen am Montag unter dem ständigen Zeitdruck nämlich viel zu kurz. Das Ergebnis: Beim Vorbereiten des Essens haben zwei Hände zum Schnippeln gefehlt und die Strohballen, die uns als Esstisch dienten, waren auch noch nicht fertig hergerichtet, als die ersten Gäste mit ihren Stühlen unterm Arm eintrudelten. Die Lösung für die kommenden Reisen? Höchstens drei Erzeuger, dafür aber richtig! Das entlastet uns, unser Team und gibt uns mehr Zeit für die lokalen Lebensmittel und für EUCH!

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DAS GEMEINSAME ESSEN

Das Essen war ein voller Erfolg: Wir hatten genügen Lebensmittel beisammen, um eine volle Tafel von über 40 Personen zu bekochen! Die Gammertinger Band True Calling hat für die Unterhaltung gesorgt, während Simon und Georg den Gästen am selber zusammengebastelten Küchentresen erklärt haben, was denn da genau auf ihren mitgebrachten Tellern landet. Es gab unter anderem Ziegenkeule, Kürbisgnocchi, Dinkelrisotto und sogar Eis aus Ziegenmilch zum Nachtisch – kreative und vielseitige Gerichte mit genau den Zutaten, die es LOKAL zu finden gibt. Wer es noch nicht weiß: Die genauen Rezepte schwarz auf weiß gibt es ab Oktober 2016 als Lesekochbuch zu kaufen. Deswegen auch das kleine provisorische Fotostudio am Rande des Geschehens, wo unser Fotograf Toby alle Gerichte für das Buch festgehalten hat.

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UNSER FAZIT

Wir hatten eine geile Zeit und das Schöne: Gammertingen war erst der Anfang! Wir haben viele interessante Menschen getroffen, spannende Gespräche geführt und gemeinsam in nur zwei Tagen ein kleines aber feines Event auf die Beine gestellt.

Trotzdem wissen wir: Das geht noch besser! Mit mehr Organisation im Voraus, weniger Erzeugern und Trubel gehen wir unsere nächste Challenge am 26. und 27. Oktober an. Wir erhoffen uns mehr Zeit für die Menschen um uns herum und für die guten Lebensmittel, die wir da vor uns auf dem Tisch haben werden. Wir freuen uns schon und hoffen, dass ihr uns wieder begleiten werdet, denn darum geht es: Euch da draußen zu zeigen, dass LOKAL essen möglich ist, wenn wir alle gemeinsam an einem Strang ziehen!

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WIR SAGEN DANKE!

Vielen Dank vor allem an Vorstand Rüdiger Böhm, Robert Zolling und Winni Maulbetsch von Mariaberg e.V., die uns unterstützt haben wo es nur ging! Und vielen, vielen Dank an Hans Hübner samt Familie, die uns für unsere erste Challenge die große Scheune neben ihrem Haus überlassen haben!

Vielen Dank auch für eure Unterstützung in Form von Likes, Kommentaren und auch Kritik – das spornt uns jeden Tag an, unser Allerbestes zu geben und mit noch mehr Motivation in die nächste Runde zu starten! Am Ende sollte der Fokus auf der Thematik liegen, wegen der wir das ganze LOKAL-Projekt gestartet haben: Wir wollen uns auf den echten Geschmack, auf LOKALE Lebensmittel und auf die Gemeinschaft konzentrieren!

Euer Simon & Georg

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